newsite Clinical Data · Pilotphase

Klinische Daten prüfen, bevor Projekte teuer werden.

Das Readiness Assessment zeigt, wie vollständig, standardisiert und technisch weiterverwendbar Ihre Daten heute sind – mit nachvollziehbaren Regeln statt einer pauschalen Ampel.

Heute: technisch verifizierter Demonstrator mit synthetischen Daten. Als Nächstes: abgegrenzter Pilot mit Entwicklungspartner.

PPDIG für klinische Daten

Data. Identity. Governance. Value.

Stabile Datensatz-IDs, versionierte Regeln und menschliche Freigaben machen jeden Befund nachvollziehbar. Der Bericht zeigt nicht nur Ergebnisse, sondern auch Grenzen und offene Voraussetzungen.

Das Problem

Der Zustand der Quelldaten entscheidet über jedes Datenprojekt – und wird zuletzt geprüft.

Register, Forschung, KI und Schnittstellen brauchen verlässliche Quelldaten. Geprüft wird das oft erst, wenn das Projekt bereits läuft.

Jedes System nennt denselben Test anders

Kreatinin heißt KREA_S, CREA, LAB_KREA oder KREATININ – je nach Vorsystem. Ohne LOINC-Zuordnung ist keine dieser Bezeichnungen auswertbar.

Einheiten stimmen – scheinbar

u/l ist formal korrekt und meint trotzdem etwas anderes: Mikro pro Liter statt Enzymeinheit. Solche Einheiten kommen durch jede Prüfung und rechnen still weiter.

„Wir sind FHIR-fähig“ ist keine Messung

Die Frage ist nicht, ob ein System FHIR spricht – sondern wie viele Ihrer Datensätze sich in eine gültige Ressource überführen lassen. Das ist zählbar.

Clinical Data Readiness Assessment

Vom Export bis zum Bericht.

Kein Plattformprojekt und kein Systemwechsel. Ein abgegrenzter Export genügt für eine belastbare Bestandsaufnahme.

1

Einlesen und profilieren

Ein Export aus dem LIS. Die Spalten werden erkannt und Ihnen zur Bestätigung vorgelegt – was unsicher ist, wird gefragt statt geraten.

2

Prüfen

Fünfzehn Regeln in fünf Kategorien. Jede hat Kennung, Schweregrad und Fassung – und lässt sich in einem Satz erklären.

3

Zuordnen

Zu jedem lokalen Testkürzel ein LOINC-Vorschlag mit Begründung. Freigegeben wird von einem Menschen aus Ihrem Haus.

4

FHIR erzeugen und prüfen

Aus den Freigaben entstehen Observation-Ressourcen. Geprüft werden Struktur, Terminologie und Einheit – samt dem, was übersprungen werden musste.

5

Bewerten

Fünf Einzelkennzahlen und ein Gesamtindex. Die Gewichte stehen offen – sie sind eine Setzung von newsite, keine Norm.

6

Maßnahmenplan

Was zuerst zu tun ist, nach Schweregrad sortiert. Jede Empfehlung beschreibt einen Schritt an den Daten oder am liefernden System.

Das Ergebnis

Ein Bericht, den Ihre IT nachrechnen kann.

Formeln, Regelwerksfassung, Prüfumfang und offene Grenzen bleiben im Ergebnis sichtbar.

Jede Zahl mit ihrer Formel

Neben jeder Kennzahl steht, wie sie gerechnet wurde – und was sie bewusst auslässt.

  • LOINC-Abdeckung je Test statt geschönter Datensatzquote
  • FHIR-Quote und übersprungene Sätze getrennt ausgewiesen
  • Nicht geprüfte Bereiche werden nicht als Nullwert verrechnet

Mit Prüfsumme

Auch nach einem Jahr und drei Weiterleitungen noch nachweisbar dieselbe Datei.

  • Terminologiestand und Regelwerksfassung dokumentiert
  • Nicht geprüfte Bereiche ausdrücklich benannt
  • Technische Empfehlungen ohne medizinische Bewertung
Ehrlichkeit vor dem Kauf

Was newsite Clinical Data ausdrücklich nicht tut.

Das Assessment misst Datenqualität. Es ersetzt weder KIS noch Data Warehouse und behauptet keine Zertifizierung.

Keine Patientenzusammenführung

Dubletten werden rein technisch erkannt. Es entsteht kein Patientenindex und keine systemübergreifende Identität.

Keine Profilvalidierung gegen ISiK

Geprüft wird die FHIR-Basisressource, nicht die deutschen Basisprofile oder ISiK. Dafür ist der offizielle HL7-Validator vorgesehen – noch nicht angebunden.

Kein KIS-Ersatz, kein Data Warehouse

Kein DIZ, kein CDR, keine diagnostische KI, keine EHDS-Aussage. Das Produkt misst Datenqualität – sonst nichts.

Heute synthetische Daten

Vor der ersten Berührung echter Patientendaten stehen DSFA, AVV-Prüfung, Löschkonzept, Verschlüsselung und Penetrationstest. Vorher, nicht danach.

Für den Pilotbetrieb erforderlich: vollständiger LOINC-Bestand, geprüfter Datenschutzrahmen, Löschkonzept, Verschlüsselung und technischer Sicherheitstest. Der heutige Demonstrator arbeitet ausschließlich mit synthetischen Daten.

Kontakt

Ein Export. Eine belastbare Antwort.

Wir sprechen über Ihre Ausgangslage und zeigen die Strecke an einem synthetischen Datensatz – vom Export bis zum Bericht. Umfang und Konditionen eines Assessments legen wir danach gemeinsam fest.

Es werden nur notwendige Kontaktdaten für die Bearbeitung Ihrer Anfrage erfasst.